Bild des Monats Juni: Atemberaubende Dynamik bei der „Langzeitbelichtung“
- 8. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Im Juni widmete sich der NF-Fotoklub Steyr einem Thema, das wie kaum ein anderes Bewegung in Kunst verwandelt: der Langzeitbelichtung.
Die eingereichten Werke zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie durch gezielte Entschleunigung der Verschlusszeit ganz neue, magische Bildwelten entstehen.
Nach einer spannenden Bewertung freuen wir uns, die diesmonatigen Gewinner zu präsentieren:
1. Platz: Christine Steinleitner – „Pießling“

Die Aufnahme fängt das fließende Wasser der Pießling in einer seidenweichen Langzeitbelichtung ein, die im harmonischen Kontrast zu den starren Felsen steht.
Die mit sattgrünem Moos bewachsenen Steine und vereinzelte herbstliche Blätter verleihen dem Bild eine natürliche Farbdynamik und Tiefe.
Durch die gekonnte Perspektive und die sanfte Bewegung des Wassers entsteht eine beruhigende, fast mystische Waldstimmung.
2. Platz: Othmar Pötsch – „Brandung“

Das Bild zeigt die kraftvolle Dynamik einer Meeresbrandung, deren aufpeitschende Wellen durch die Belichtungszeit wie feiner, weißer Schaum über dunkle Küstenfelsen fließen.
Der dramatisch wolkenverhangene, düstere Himmel verstärkt die epische und raue Atmosphäre dieser wilden Küstenlandschaft im Hintergrund.
Die perfekte Balance zwischen der ungezähmten Bewegung des Meeres und der Unvergänglichkeit der Felsen verleiht dieser Naturaufnahme eine beeindruckende Bildgewalt.
3. Platz (ex aequo): Karl Lang – „Atem des Jungels“

Diese beeindruckende Naturaufnahme zeigt einen majestätischen Wasserfall, der sich in weichen Bahnen über markante Felswände in ein ruhiges Becken ergießt.
Die dichte, sattgrüne Vegetation im oberen Bildteil rahmt die Szene perfekt ein und unterstreicht den wilden, unberührten Charakter des Dschungels.
Dank der präzisen Langzeitbelichtung wirkt das fließende Wasser wie ein zarter Schleier, der dem Bild eine magische Lebendigkeit verleiht.
3. Platz (ex aequo): Karl Lang – „Geistesblitz“

Im Zentrum dieser hochkreativen Studioaufnahme steht eine klassische Glühbirne, hinter der eine sprühende Wunderkerze ein faszinierendes Funkenspiel entfacht.
Die perfekte Spiegelung auf der tiefschwarzen, glänzenden Oberfläche verdoppelt den visuellen Effekt und sorgt für eine perfekt symmetrische Komposition.
Durch den starken Hell-Dunkel-Kontrast wird die namensgebende Idee des plötzlichen Einfalls eindrucksvoll und metaphorisch im Bild fixiert.
Wir gratulieren allen Gewinnern herzlich zu diesen meisterhaften Fotografien!
Noch einige weitere, gut bewertete Bilder








Kommentare